Ein geschäftstüchtiger Zimmermann aus Köpenick -Wilhelm Hahn- nutzte die damalige Gunst der Zeit.
Gefällte Bäume sollten zu Bauholz verarbeitet werden. Ca. einen Kilometer vom Müggelsee entfernt, in westlicher Richtung entstand eine Sägemühle – “Hahns Mühle”. Friedrichshagen wuchs explosionsartig. Das Bauland wurde immer begehrter und auch teurer.
Wilhelm Hahn entschloss sich, sein Anwesen als Bauland zu verkaufen. Nach und nach entstanden Villen und im Umfeld auch eine Anlegestelle der Stern und Kreis- Schifffahrtsgesellschaft
Noch vor der Jahrhundertwende blüte das Vereinsleben, gesponsert durch Grundbesitzer und Ladeninhaber, auf. Der in dieser Zeit gegründete “Friedrichshagener Ruderverein von 1892e.V. wählte das Domizil des ehemaligen Sägewerks und ließen dort ihr Bootshaus errichten. Damals noch ein relativ bescheidenes Holzhaus. Im Jahre 1912 entstand hier der Neubau des beein-druckenden Hauses. Zwei Friedrichshagener Gymnasien führten regelmäßig ihren Sportunterricht im Bootshaus durch. Das Haus überstand die Wirren des Krieges, die sozialistische Mangelwirt-schaft und die Wende. In der Hahns Mühle erfreute man sich zu jeder Zeit am Rudern und Geselligkeit.
Rudern macht hungrig, der Wunsch nach manchen Leckerbissen war groß. Am 01. August 1997 eröffnete Familie Kalisch Ihr Gasthaus das für jedermann zugänglich ist und bietet Ihren Gästen ein umfangreiches Speisenangebot mit gediegenen regionalen Gerichten der Deutschen Küche und internationale Spezialitäten. Die Gaststube mit 40 Plätzen ist rustikal und gemütlich eingerichtet, stolz werden sämtliche schwer errungenen Pokale des Rudervereins präsentiert. Die Sonnenterrasse bietet einen Blick über die Spree und auf das bunte Vereinsleben der großen und kleinen Ruderer. Separate Räume mit 10, 40 und 120 Plätzen stehen für jede Art von Feierlichkeiten zur Verfügung.

